
5G-Versteigerung gestartet: Bisher Gebote von knapp 350 Millionen Euro
Die mit großer Spannung erwartete Versteigerung der 5G-Frequenzen in Deutschland hat am 19. März 2019 am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz gestartet. Über 330 Millionen Euro wurden am ersten Tag geboten. Ein Großteil davon kam von der Tochtergesellschaft von United Internet.
Zur Auktion wurden die Unternehmen Drillisch Netz AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und die Vodafone GmbH zugelassen. Fachleute erwarten, dass mit dem Einstieg von Drillisch in die Frequenzauktion ein Preiskampf auf dem ohnehin schon hart umkämpften Mobilfunkmarkt entbrennt. Das könnte die Margen der Anbieter belasten. Vor allem gegen die hohen Versorgungsauflagen hatten sich die großen Anbieter Telekom, Telefónica und Vodafonebis zuletzt mit Eilanträgen gewehrt, die am 15. März vom Kölner Verwaltungsgericht zurückgewiesen worden waren.
Ablauf der Versteigerung
Die Versteigerung findet unter hohen Sicherheitsanforderungen statt. Die Bieter geben ihre Gebote in voneinander getrennten Räumen in einem autarken Versteigerungsnetzwerk ab.
Die 41 Frequenzblöcke werden gleichzeitig versteigert und Bieter können Gebote auf mehrere Blöcke abgeben. Gebote müssen in definierten Gebotsschritten abgegeben werden. Dabei gilt für jeden Block ein Mindestgebot zwischen 1,7 und 5 Mio. Euro.
Spätestens nach einer Stunde endet eine Auktionsrunde. Die aktuellen Höchstgebote auf jeden Block werden unmittelbar im Internet veröffentlicht und im Öffentlichkeitsraum am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz bekannt gegeben. Aktuell beträgt die Höhe der Gebote 349.603.000 Euro (20. März 2019, 11:20 Uhr).
Die Versteigerung endet, wenn auf keinen Block weitere valide Gebote eingehen. Die Dauer der Versteigerung lässt sich nicht prognostizieren.
Die Versteigerung findet unter hohen Sicherheitsanforderungen statt. Die Bieter geben ihre Gebote in voneinander getrennten Räumen in einem autarken Versteigerungsnetzwerk ab.
Die 41 Frequenzblöcke werden gleichzeitig versteigert und Bieter können Gebote auf mehrere Blöcke abgeben. Gebote müssen in definierten Gebotsschritten abgegeben werden. Dabei gilt für jeden Block ein Mindestgebot zwischen 1,7 und 5 Mio. Euro.
Spätestens nach einer Stunde endet eine Auktionsrunde. Die aktuellen Höchstgebote auf jeden Block werden unmittelbar im Internet veröffentlicht und im Öffentlichkeitsraum am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz bekannt gegeben. Aktuell beträgt die Höhe der Gebote 349.603.000 Euro (20. März 2019, 11:20 Uhr).
Die Versteigerung endet, wenn auf keinen Block weitere valide Gebote eingehen. Die Dauer der Versteigerung lässt sich nicht prognostizieren.
Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, sagte zum Versteigerungsauftakt: "5G ermöglicht Deutschland den Schritt in die digitale Zukunft. Es ist gut, dass die Versteigerung nun beginnt und wir damit den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland fördern können. Die Auktion legt die Entscheidung, welche Frequenzen wichtig sind, in die Hände der Unternehmen. Die Unternehmen sollen über ihr Bietverhalten zeigen, was ihnen die Frequenzen wert sind. Eine Erlösmaximierung ist nicht Ziel der Bundesnetzagentur."
Claudia Boss-Teichmann 20.03.2019

