
Vodafone beginnt im April mit der Vermarktungsphase für Glasfaseranschlüsse in 30 Gewerbegebieten (Foto: Vodafone)
Vodafone startet nächste Vermarktungswelle für Glasfaser in 30 Gewerbegebieten
Vodafone setzt bei seinem Netzausbau auf einen Mix aus bestehender Kabel-Infrastruktur und neuen Glasfasernetzen. Über 8 Millionen Haushalte können bisher im Kabel-Glasfasernetz von Vodafone Gigabit-Anschlüsse buchen. Mit seinem Glasfaser-Ausbauprogramm will der Düsseldorfer Kommunikationskonzern insbesondere dem deutschen Mittelstand in zahlreichen Gewerbegebieten die Chance auf einen schnellen Anschluss bieten.
Dafür startet Vodafone im April die nächste Vermarktungswelle. Weitere rund 5.000 Unternehmen in 30 zusätzlichen Gewerbegebieten können nun Gigabit-Glasfaseranschlüsse bestellen. Diese liegen in Städten wie Altdorf, Aschaffenburg, Bochum, Flensburg, Freiburg, Homburg, Leinfelden-Echterdingen, Magdeburg, Schwarzenbruck, Straubing, Norderstedt und Offenbach an der Queich. Für den Start des Ausbaus muss am Ende der Vorvermarktungsphase eine Quote von mindestens 30 Prozent erreicht werden.
Beim geplanten Glasfaser-Ausbau setzt Vodafone auf FTTB. Das Unternehmen bietet Bandbreiten zwischen 200 Megabit und einem Gigabit pro Sekunde, auch symmetrische Anschlüsse können gebucht werden. Unternehmen, die sich in der Vorvermarktungsphase für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden, erhalten preisreduzierte Tarif-Angebote. Zusätzlich übernimmt Vodafone die Baukosten für die oft mehrere tausend Euro teure Glasfaser-Verkabelung bis in die Gebäude.
Claudia Boss-Teichmann 08.04.2019

