ProSiebenSat.1 blickt auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2010 zurück
Die ProSiebenSat.1 Group, Unterföhring bei München, hat im ersten Quartal 2010 ihr operatives Ergebnis (Ebitda vor Einmaleffekten) auf 128,6 Mio. Euro gesteigert. Dies entspricht einem Plus von 37,1 Prozent bzw. 34,8 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal 2009. Die Markt-Erwartungen seien damit übertroffen worden, so der TV-Konzern. Der Perioden-Überschuss nach Steuern und Anteilen Dritter stieg auf 21,2 Mio. Euro (Q1 2009: minus 1,7 Mio. Euro).
Diese positive Entwicklung sei vor allem auf höhere TV-Werbeeinnahmen im Kernmarkt Deutschland zurückzuführen. Im Segment Free-TV im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) legten die externen Umsatz-Erlöse um insgesamt 7,2 Prozent bzw. 27,9 Mio. Euro auf
416,7 Mio. Euro zu. Der Umsatzbeitrag des internationalen Free-TV Segments stieg in den ersten drei Monaten des Jahres auf 160,8 Mio. Euro (+ 4,5 Prozent bzw. 6,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr).
Der Konzernumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahres-Quartal um 5,0 Prozent bzw. 31,4 Mio. Euro auf 658,4 Mio. Euro. Die operativen Kosten von ProSiebenSat.1 lagen mit 532,2 Mio. Euro auf Vorjahres-Niveau (Q1 2009: 536,3 Mio Euro).
Die Schuldenlast der Medien-Gruppe konnte veringert werden: die Netto-Finanzverschuldung sank zum Quartalsende auf 3,431 Mrd. Euro, das 81 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreswert (31. März 2009: 3,512 Mrd. Euro).
Peter Strahlendorf 29.04.2010

