gfu-Studie: Smart TVs und Streaming werden beliebter
51 Prozent der Haushalte besitzen ein Smart-TV und eine zunehmende Zahl von diesen nutzt auch dessen smarte Funktionen. Streaming-Dienste und Mediatheken werden von den TV-Zuschauern immer stärker genutzt, bei der Beliebtheit der Streaming-Angebote liegt Amazons prime video an erster Stelle, gefolgt von Netflix. Dies sind einige der Ergebnisse einer repräsentativen Studie* mit der Befragung von 2.000 Haushalten in Deutschland, die im Mai dieses Jahres im Auftrag der gfu Consumer & Home Electronics GmbH durchgeführt und jetzt vorgestellt wurde.
Smart TV wird immer mehr genutzt
Welche Streaming-Inhalte liegen vorn?
Streaming-Dienste und Mediatheken werden von den TV-Zuschauern immer stärker genutzt. Video on Demand (VoD) nutzen 72 Prozent der in der gfu Studie Befragten, gefolgt von den Mediatheken mit 56 Prozent. Interessant dabei: Frauen nutzen VoD mit 77 Prozent mehr als Männer (68 Prozent). Die Generation der 16- bis 39-Jährigen nutzt mit 84 Prozent VoD deutlich stärker als die Altersgruppe über 60-Jährigen mit 42 Prozent. Für die Nutzung der Mediatheken zeigt sich ein entgegengesetztes Bild: 50 Prozent bei den 16- bis 39-Jährigen und 69 Prozent bei den über 59-Jährigen.
Welche Geräte werden genutzt?
In der gfu-Studie wurde auch nach den bevorzugten Geräten für die Wiedergabe von Bewegtbild-Inhalten gefragt.
Geht es um die Wiedergabe von Video on Demand (84 Prozent) und die Mediatheken der TV-Sender (82 Prozent) dominiert eindeutig der Fernseher. Für Videoportale wie zum Beispiel YouTube liegt dagegen das Smartphone vorn (36 Prozent). Für die Wiedergabe von VoD und den Mediatheken wird das Smartphone nur zu jeweils vier Prozent genutzt. Die gfu schließt daraus, dass bei längerer Verweildauer nach wie vor der Fernseher für die Wiedergabe von Bewegtbild-Inhalten bevorzugt werde.
Welche Dienste sind beliebt und was wird dafür bezahlt?
Für die Nutzung von Streaming-Inhalten zeigten sich noch folgende Besonderheiten: Das Abrufen ganzer Serien-Staffeln und die größere Programmauswahl werden von den Streaming-Abonnenten am meisten genutzt; Serien-Staffeln werden von Frauen und den 16- bis 39-Jährigen noch stärker genutzt.
Smart TV wird immer mehr genutzt
Smart TVs, Fernseher mit Internetzugang, setzen sich mehr und mehr im Markt durch. So ergab die gfu Studie, dass mittlerweile 51 Prozent der Haushalte ein solches Gerät besitzen. 2017 waren es noch 42 und 2018 46 Prozent. Auch die Nutzung der smarten Funktionen entwickelt sich positiv. Nach 56 Prozent in 2017 und 61 Prozent in 2018, gaben in der Studie 2019 67 Prozent an, diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Dabei liegt der Wert bei der jüngeren Generation der 16- bis 39-Jährigen mit 80 Prozent deutlich über dem Wert für die über 60-Jährigen mit 56 Prozent.
Der Hauptgrund, warum smarte Funktionen nicht über das TV Gerät genutzt werden, liegt mit 53 Prozent hauptsächlich am Desinteresse dieser Möglichkeiten. 17 Prozent befürchten, dass die Datenübertragung nicht sicher ist und für 15 Prozent ist die Bedienung zu kompliziert.
Welche Streaming-Inhalte liegen vorn?
Streaming-Dienste und Mediatheken werden von den TV-Zuschauern immer stärker genutzt. Video on Demand (VoD) nutzen 72 Prozent der in der gfu Studie Befragten, gefolgt von den Mediatheken mit 56 Prozent. Interessant dabei: Frauen nutzen VoD mit 77 Prozent mehr als Männer (68 Prozent). Die Generation der 16- bis 39-Jährigen nutzt mit 84 Prozent VoD deutlich stärker als die Altersgruppe über 60-Jährigen mit 42 Prozent. Für die Nutzung der Mediatheken zeigt sich ein entgegengesetztes Bild: 50 Prozent bei den 16- bis 39-Jährigen und 69 Prozent bei den über 59-Jährigen.
Welche Geräte werden genutzt?
In der gfu-Studie wurde auch nach den bevorzugten Geräten für die Wiedergabe von Bewegtbild-Inhalten gefragt.
Geht es um die Wiedergabe von Video on Demand (84 Prozent) und die Mediatheken der TV-Sender (82 Prozent) dominiert eindeutig der Fernseher. Für Videoportale wie zum Beispiel YouTube liegt dagegen das Smartphone vorn (36 Prozent). Für die Wiedergabe von VoD und den Mediatheken wird das Smartphone nur zu jeweils vier Prozent genutzt. Die gfu schließt daraus, dass bei längerer Verweildauer nach wie vor der Fernseher für die Wiedergabe von Bewegtbild-Inhalten bevorzugt werde.
Welche Dienste sind beliebt und was wird dafür bezahlt?
Angelsächsische Angebote liegen in der Beliebtheit bei den Teilnehmern der gfu Studie vorn. So kam Amazons prime video mit 72 Prozent auf Platz eins, Netflix mit 63 Prozent auf Platz zwei, Google play mit 25 Prozent auf Platz drei und Sky mit 23 Prozent auf Platz vier.
Dabei steigt die Ausgabebereitschaft für Streaming-Dienste: 47 Prozent der Nutzer von Streamingdiensten greifen dabei auf eine Programmquelle zu, 43 Prozent nutzen zwei und 10 Prozent sogar drei oder mehr. Mehr als zehn Euro pro Monat geben 53 Prozent der Nutzer für Streaming-Dienste aus, 2018 waren es mit 43 Prozent noch deutlich weniger.
Für die Nutzung von Streaming-Inhalten zeigten sich noch folgende Besonderheiten: Das Abrufen ganzer Serien-Staffeln und die größere Programmauswahl werden von den Streaming-Abonnenten am meisten genutzt; Serien-Staffeln werden von Frauen und den 16- bis 39-Jährigen noch stärker genutzt.
Claudia Boss-Teichmann 15.07.2019

