ANZEIGE

Labonte führt FRK

Der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) hat während seiner Mitgliederversammlung in Hamburg einen neuen Vorstand erhalten. Die Mitglieder wählten den seit 14 Jahren amtierenden bisherigen geschäftsführenden stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-Peter Labonte zum Vorsitzenden. Er löst Heinz-Jürgen Bien ab, der kooptiertes Vorstandsmitglied bleibt. Damit würdigt der FRK die Arbeit von Bien als Gründungsgmitglied des Verbandes. Neuer stellvertretender Vorsitzender des FRK wurde Reinhard Plückhahn, der bereits als Beisitzer dem Vorstand angehörte. Weitere Stellvertreter sind Frank Mietho und Schatzmeister Franz Ziener. Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden als Beisitzer Horst Dresel wieder gewählt und Bernd Nitzschner erstmals ebenfalls einstimmig gewählt.

Wie Labonte in Hamburg ankündigte, werde der FRK seine Bemühungen verstärken, den unabhängigen Kabelnetzbetreibern (uKNB) die technische und wirtschaftliche Möglichkeit zu eröffnen, auch verschlüsselte Programmpakete der Sender in ihren Netzen anzubieten, die die Kontrolle über ihre Datenströme zur Verwirklichung neuer Geschäftsmodelle behalten wollten. Er wolle deshalb die Verhandlungen zur Übernahme des ASTRA-Geschäftsmodells sowohl mit den großen Sendergruppen wie auch mit ASTRA intensivieren. Dazu gehöre, dass die auf ASTRA 19,2° in SD MPEG 2 verbreiteten Programme auch in den Anlagen der uKNB frei und unverschlüsselt zum Kunden gelangen, während die Sender zu entscheiden hätten, ob sie ihre in HD MPEG 4-Format über diese Satellitenposition verbreiteten Programme verschlüsseln oder wie ARD und ZDF darauf verzichten wollen. Ein Junktim, wonach verschlüsselte HD+ Programme nur zur Entschlüsselung angeboten werden dürften, wenn auch die noch auf ASTRA unverschlüsselt verfügbaren SD-Programme „grundverschlüsselt“ in die Anlagen eingespeist werden, lehnt der FRK jedoch weiterhin ab.

 

Weitere Webseiten