Versatel trennt sich von Kabel-TV
Der ehergeizige Plan wurde nach zwei Jahren wieder zu den Aken gelegt. Der Telco-Konzern Verstal wollte bundesweit ins Kabel-TV-Geschäft einsteigen und kaufte Unternehmen wie die AKF. Jetzt hat das Unternehmen seine Kabel-TV-Beteiligungen an den Finanzinvestor Chequers Capital, Paris, verkauft, wie die Versatel AG mitteilt. Davon betroffen sind alle Anteile der Versatel Kabel GmbH einschließlich deren Tochtergesellschaften Versatel Media GmbH, MediaHome Verwaltungs GmbH, Versatel Telekabel Halle GmbH, Versatel Telekabel GmbH, AKF Betreibungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH, KSP Kabel Service Prenzlau GmbH, IKS - ImmoKabelService GmbH, Deutsche Netzmarketing GmbH .
Der Kaufpreis beträgt 66 Mio. EUR. Zudem wird ein Wholesale-Geschäft im Wert von 5,5 Mio. EUR und einem kumulierten Umsatz in Höhe von 8,8 Mio. EUR zwischen der Versatel AG und der veräußerten Tochtergesellschaft Versatel Kabel GmbH geschlossen. Die Versatel AG zieht sich mit dem Verkauf der genannten Beteiligungsgesellschaften vollständig aus dem Geschäft mit den Endkunden im Bereich Kabel zurück.
Wolfgang Posewang 01.07.2010

