ANZEIGE

Städte- und Gemeindebund drängt beim Breitbandausbau zur Eile

19.08.2019 - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert Tempo beim Breitbandausbau in Deutschland. Ansonsten gerieten die Ziele der Bundesregierung eines flächendeckenden Gigabit-Ausbaus bis 2015 in Gefahr.

Nach Aussage des Verbands verfügt nur jede dritte Stadt oder Kommune in Deutschland über einen Anschluss in Gigabit-Geschwindigkeit, die, so Geschäftsführer Gerd Landsberg, entscheidend für die zukünftige Lebens- und Standortqualität des Landes sei. Der DStGB begrüßt den Digitalinfrastrukturfonds für den Gigabitausbau und die Digitalisierung in Höhe von 12 Milliarden Euro. Allerdings setze sich die Erkenntnis durch, dass „Geld kein schnelles Internet baut, sondern Bagger“.

Kritisch sieht der Verband die fehlenden Baukapazitäten im Markt sowie die langen Zeiträume zwischen Fördermittel-Beantragung und Baubeginn. „Hier rächt sich das Versagen früherer Bundesregierungen, die selbst dann noch stur und ideologisch motiviert auf einen marktgetriebenen Internetausbau gesetzt haben, als dieser schon längst an Wirtschaftlichkeitsgrenzen gestoßen war. Hätte der Bund schon um die Jahrtausendwende nennenswerte Fördersummen für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt, gäbe es heute keine Engpässe bei der Bauausführung wegen der Kulmination der Nachfrage“, so der DStGB in seinem Statement.
 

Weitere Webseiten