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Schweizer Kabelnetz-Betreiber verlieren Abos

21.08.2019 - Wie schon im ersten Quartal 2019 verzeichnen die Schweizer Kabelnetze im zweiten Quartal 2019 rückläufige Abonnentenzahlen. Gewachsen ist allein die Zahl der Mobilfunkkunden.

Dies zeigen die Quartalszahlen, die der Verband SUISSEDIGITAL veröffentlicht hat. SUISSEDIGITAL vertritt etwa 200 Unternehmen, die rund 2, 2 Millionen Haushalte mit Radio, TV, Internet und Telefonie versorgen.

Der Verband führt dies auf die starke Konkurrenz im Telekommunikationsmarkt Schweiz zurück. Die Kabelnetzbranche verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Abonnementen-Rückgang (-2.9 Prozent). Eine Ausnahme bildet die Mobiltelefonie, die stark gewachsen ist (+37.4 Prozent). "Dieses Wachstum in einem gesättigten und für die Kabelnetze relativ neuen Markt werte ich als sehr positiv", sagt Simon Osterwalder, Geschäftsführer von SUISSEDIGITAL.

Kabelnetze setzen weiter auf Innovation
Positiv sei auch, dass die Mitglieder des Verbandes weiter in die Breitbandversorgung investierten und innovativ blieben. So hat zum Beispiel vor kurzem der regionale Anbieter Kabelfernsehen Bödeli (Interlaken) bekannt gegeben, sein Netz in einem nächsten Ausbauschritt mit dem hochleistungsfähigen Breitbandstandard DOCSIS 3.1 auszurüsten. Damit werden an jedem der rund 300 Glasfaserendpunkte im Berner Oberland Bandbreiten von 10 Gigabit/s zur Verfügung stehen.
 

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