
Telefónica Deutschland besitzt etwa 19.000 Mobilfunkstandorte auf Hausdächern und erwägt, einen Großteil davon an die Telefónica-S.A.-Tochter Telxius zu verkaufen. (Foto: Telefónica)
Telefónica Deutschland prüft Veräußerung seiner Mobilfunkstandorte auf Hausdächern
10.09.2109 - Die Telefónica Deutschland Holding AG erwägt die Veräußerung weiterer Teile ihres Mobilfunkinfrastrukturportfolios. Eine Möglichkeit ist der Verkauf von Dachstandorten an die Telefónica S.A.-Tochter Telxius. Durch die derzeit attraktiven Bewertungen für bauliche Netzinfrastruktur ergibt sich für Telefónica Deutschland die Möglichkeit, Kapital freizusetzen, um ihre finanzielle Flexibilität zu erhöhen, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.
Nach der Veräußerung von rund 2.350 freistehenden Mobilfunkmasten im April 2016 an Telxius erwägt das Unternehmen derzeit ergebnisoffen, im Laufe des nächsten Jahres einen großen Teil seiner 19.000 eigenen Funkstandorte auf Häuserdächern abzugeben. Eine Entscheidung hierüber wird in den kommenden Monaten fallen.
Die Überlegungen betreffen bauliche und infrastrukturelle Komponenten sowie die jeweiligen Nutzungsverträge für die Standorte. Die montierte Funktechnik ist nicht betroffen und verbleibt im Eigentum des Unternehmens. Telefónica Deutschland würde im Falle eines Verkaufs der Infrastruktur beziehungsweise einer Übertragung der Mietverhältnisse langfristige Nutzungsrechte an den Standorten behalten und auch die Möglichkeit haben, Standorte gemeinsam mit Partnern zu nutzen.
"Wir beobachten derzeit im Kapitalmarkt eine starke Nachfrage nach passiver Mobilfunkinfrastruktur", sagte Markus Rolle, Finanzvorstand von Telefónica Deutschland. "Dadurch eröffnet sich uns die Möglichkeit in Bauwerken gebundenes Kapital freizusetzen, um unsere finanzielle Flexibilität zu erhöhen."
Telefónica SA zieht Ausbau des Telxius-Portfolios in Betracht
Die weltweite Telefónica Gruppe hat heute angekündigt, das Portfolio ihrer Infrastrukturgesellschaft Telxius möglicherweise um weitere Standorte ihrer internationalen Tochtergesellschaften ausweiten zu wollen. Bereits heute verwaltet Telxius rund 18.000 Standorte; etwa 50.000 weitere verbleiben bislang in den restlichen Gesellschaften der Telefónica Gruppe.
Nach der Veräußerung von rund 2.350 freistehenden Mobilfunkmasten im April 2016 an Telxius erwägt das Unternehmen derzeit ergebnisoffen, im Laufe des nächsten Jahres einen großen Teil seiner 19.000 eigenen Funkstandorte auf Häuserdächern abzugeben. Eine Entscheidung hierüber wird in den kommenden Monaten fallen.
Die Überlegungen betreffen bauliche und infrastrukturelle Komponenten sowie die jeweiligen Nutzungsverträge für die Standorte. Die montierte Funktechnik ist nicht betroffen und verbleibt im Eigentum des Unternehmens. Telefónica Deutschland würde im Falle eines Verkaufs der Infrastruktur beziehungsweise einer Übertragung der Mietverhältnisse langfristige Nutzungsrechte an den Standorten behalten und auch die Möglichkeit haben, Standorte gemeinsam mit Partnern zu nutzen.
"Wir beobachten derzeit im Kapitalmarkt eine starke Nachfrage nach passiver Mobilfunkinfrastruktur", sagte Markus Rolle, Finanzvorstand von Telefónica Deutschland. "Dadurch eröffnet sich uns die Möglichkeit in Bauwerken gebundenes Kapital freizusetzen, um unsere finanzielle Flexibilität zu erhöhen."
Telefónica SA zieht Ausbau des Telxius-Portfolios in Betracht
Die weltweite Telefónica Gruppe hat heute angekündigt, das Portfolio ihrer Infrastrukturgesellschaft Telxius möglicherweise um weitere Standorte ihrer internationalen Tochtergesellschaften ausweiten zu wollen. Bereits heute verwaltet Telxius rund 18.000 Standorte; etwa 50.000 weitere verbleiben bislang in den restlichen Gesellschaften der Telefónica Gruppe.
Claudia Boss-Teichmann 10.09.2019

