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VATM und BREKO: Glasfaser-Gutscheine steigern Nachfrage

30.09.2019 - Glasfaser-Gutscheine (Vouchers) sind ökonomisch sinnvoll und notwendig, um die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen zu stärken und den weiteren Ausbau anzukurbeln. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Kanzlei JUCONOMY Rechtsanwälte im Auftrag des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) sowie des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM).

Sinnvoll in Gebieten, in denen Glasfaserverlegung ansteht
Basis der Untersuchung ist ein Modell der beiden Verbände aus drei unterschiedlichen Gutschein-Varianten. Die vorgeschlagenen Gutscheine sollen sich insbesondere an Bürger und Unternehmen in Gebieten richten, in denen die Planung für den Glasfaserausbau (FTTB/FTTH) gerade erfolgt und die Glasfaserverlegung ansteht. Unbürokratisch vergebene Glasfaser-Gutscheine können, so das Gutachten, kurzfristig dazu beitragen, Glasfaserausbauprojekte umzusetzen, die ansonsten ohne weitere Fördermittel wirtschaftlich nicht rentabel realisierbar wären. Außerdem würden dem ausbauenden Netzbetreiber durch eine höhere Auslastung der Glasfasernetze in der Folge wieder mehr Investitionsmittel für den weiteren Glasfaserausbau zur Verfügung stehen. Die Einführung von Glasfaser-Vouchern zur Ankurbelung der Nachfrage führe "zu einem effizienteren Fördermitteleinsatz".

Gutscheine sollten schnellstmöglich in Förderkonzept aufgenommen werden
BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers und VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner appellieren an die Bundesregierung, Gutscheine für zukunftssichere Glasfaseranschlüsse schnellstmöglich in ihr Förderkonzept mitaufzunehmen und einen Teil der Fördermittel hierfür zur Verfügung zu stellen. "Eine Nachfrageförderung ist ein unverzichtbarer Baustein zur Erreichung der Gigabitziele der Bundesregierung", sagen die Verbandsgeschäftsführer.
 

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