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Finanzinvestor übernimmt Mehrheit bei inexio

29.09.2019 – Das schwedische Privat Equity Unternehmen übernimmt die Mehrheit der Anteile beim saarländischen Telekommunikationsunternehmen inexio. EQT übernimmt die Anteile von Warburg Pincus, seit 2016 mit 59,45 Prozent Mehrheitseigner, und der Deutschen Beteiligungs AG, die bereits seit 2013 das Wachstum von inexio begleitet hat. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Laut Informationen der "Wirtschaftswoche" soll er bei einer Milliarde Euro liegen.

Die beiden Geschäftsführer und Gründer David Zimmer und Christoph Staudt werden auch in Zukunft operativ die Verantwortung tragen und bleiben substanziell am Unternehmen beteiligt, wie inexio mitteilte. Auch der dritte Geschäftsführer, Martin Balzer, sowie das gesamte Führungsteam blieben an Bord.

inexio realisert glasfaserbasierte Internet-Anschlüsse für Geschäfts- und Privatkunden. Seit der Gründung im Jahr 2007 hat das Unternehmen mehr als 10.000 Kilometer Glasfasernetz in Deutschland aufgebaut Im Januar 2019 hat David Zimmer, Gründer und Geschäftsführer von inexio, ein neues Wachstumsziel ausgegeben: Bis 2030 will inexio rund 2.000.000 Millionen Haushalte mit Glasfaseranschlüsse erreichen und damit in Deutschland einen relevanten Anteil am Übergang in die Gigabit-Gesellschaft leisten.

"Um unser Wachstumsziel zu erreichen sind Investitionen von rund 5 Milliarden Euro erforderlich. Im Zuge der Sondierung des Kapitalmarktes im Hinblick auf eine Kapitalerhöhung ist eine Situation entstanden, die sich für alle Akteure als vorteilhaft darstellt. Die Übernahme der Mehrheitsanteile durch EQT gibt uns die Rückendeckung für unser Wachstum", so David Zimmer.

Matthias Fackler, EQT-Partner, freut sich auf die Zusammenarbeit: "inexio hat ein enormes Potenzial. Gemeinsam werden wir aus dem mittelständischen Unternehmen einen großen Player im Breitbandmarkt machen. Die Erfolgsgeschichte von inexio wird weitergehen – in den bisherigen Regionen als auch bundesweit."

Die Übernahme wird erst nach der Prüfung durch die Kartellbehörden rechtskräftig. Die Transaktion soll noch 2019 vollzogen werden.

 

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