
Beim Spatenstich in Oberau. Zweiter von links: Stephan Wulf, Vorsitzender der Geschäftsführer Langmatz (Foto: Langmatz)
Langmatz baut Werkserweiterung in Oberau
14. 11.2019 - Die auf Kunststoff- und Metallverarbeitung spezialisierte Langmatz GmbH mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen investiert jetzt in eine umfangreiche Erweiterung seines Werks im nahe gelegenen Oberau. "Mit dem Spatenstich heute wird der Bau von zwei Fertigungshallen, einer Hallenerweiterung und einem Bürogebäude eingeläutet. Die Fertigungshallen erweitern unsere Kapazitäten im Metallbereich um knapp 1.700 Quadratmeter", sagt Stephan Wulf, Vorsitzender der Geschäftsführung von Langmatz. Wulf ergänzte, er sei froh, nicht nur zusätzliche Quadratmeter zu bekommen, sondern auch mit effizienteren Arbeitsabläufen das Wachstum besser bewältigen zu können. So sei es jetzt möglich, das Produktionsvermögen in der Metallfertigung um 50 Prozent zu steigern und einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro zu realisieren. Aktuell erwirtschaftet das Unternehmen mit seinen 450 Beschäftigten 90 Millionen Euro jährlich.
Erweiterungen der Produktionsflächen un ein neues Bürogebäude
In den neuen Fertigungshallen werden neue Maschinen aufgestellt, die in der Metallverarbeitung die Automatisierung weiter vorantreiben und eine kostengünstige Produktion auch in Deutschland ermöglichen. Ein vollautomatisiertes Regallager mit Zuführung zu den Lasermaschinen soll das Leistungspotential im Metallbereich deutlich anheben. Somit wird ein 24-Stunden-Betrieb mit mannlosen Nachtschichten möglich sein. Neben den Erweiterungen der Produktionsflächen entsteht ein neues Bürogebäude mit etwa 40 Arbeitsplätzen und neuen Sozialräumen, das rund 1.000 Quadratmeter umfasst.
Claudia Boss-Teichmann 14.11.2019

