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Jürgen Doetz bleibt VPRT-Präsident

Der Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) bestätigte während seiner Mitgliederversammlung seinen Vorstand und wählte neue Fachbereichsvorstände. In ihren Ämtern bestätigt wurden Jürgen Doetz als Präsident und Dr. Tobias Schmid (Mediengruppe RTL Deutschland) als Vorsitzender des Fachbereiches Fernsehen und Multimedia. Klaus Schunk (Geschäftsführer Radio Regenbogen/Hörfunk in Baden) übernimmt von Hans-Dieter Hillmoth (Geschäftsführer Radio/Tele FFH) den Vorsitz des Fachbereiches Radio und Audiodienste. Hillmoth, der diese Funktion seit 2005 und davor bereits von 1994 bis 1998 ausfüllte, hatte bereits Anfang des Jahres angekündigt, sich nicht erneut zur Wiederwahl zu stellen. Dr. Tobias Schmid und Klaus Schunk sind als Fachbereichsvorsitzende satzungsgemäß zugleich auch die Vizepräsidenten des Verbandes.
Dem VPRT-Vorstand gehören neben Jürgen Doetz, Tobias Schmid und Klaus Schunk, an: Annette Kümmel, ProSiebenSat.1 Media (Schatzmeisterin); Conrad Albert, ProSiebensat.1 Media; Michael Duderstädt, RTL Radio Deutschland; Hans-Dieter Hillmoth, Radio/Tele FFH; Karlheinz Hörhammer, Antenne Bayern; Dr. Udo Becker, radio NRW; Sabine Christmann, Sky Deutschland; Marc Schröder, RTL interactive; Rainer Sura, QVC sowie mit beratender Stimme als Vertreter des Technik- und Innovationsforums Thomas Wrede, ASTRA Deutschland, und Stefan Liebig, MTV Networks Germany.
Jürgen Doetz, VPRT- Präsindent, forderte eine neue Regulierungsstruktur für die Medien. "Wenn Massen- und
Individualkommunikation, wenn Inhalte, Endgeräte und Netze zunehmend miteinander verschmelzen, müssen auch neue Regulierungsstrukturen gefunden werden, die der konvergenten Marktrealität gerecht werden. Die alte Trennung der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern lässt sich nicht länger aufrechterhalten. Andernfalls würde die Netz- und Infrastrukturpolitik die Medienpolitik und damit auch den Rundfunk ins Abseits stellen. Es ist höchste Zeit, die Medien- und Kommunikationspolitik als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern zu verankern." Tobias Schmid ergänzte, "Rundfunksender, Telemedienanbieter, Urheber, Produzenten und Verleger sind die Treiber von Innovationen und Wertschöpfung bei Netzen und Endgeräten. Sie garantieren damit die gesellschaftlich gewünschte und grundgesetzlich verankerte Informations- und Meinungsfreiheit. Diese wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen müssen jedoch seitens der Gesetzgeber hinreichend flankiert werden." Die beste Infrastruktur ist nichts ohne Inhalt. Entsprechend gilt es, durch eine Stabilisierung der Position der Kreativwirtschaft eine erfolgreiche und wertsetzende digitale Welt zu befördern."

 

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