Rückblick BB-Büro
Das Breitbandbüro des Bundes blickt auf 2019 als ein Jahr zurück, das den Breitbandausbau in Deutschland ein gutes Stück vorangebracht hat. Als wesentlich dafür nennt es in seinem Rückblick.
Die Marktteilnehmer werden mit rd. 9,4 Mrd. Euro in diesem Jahr so viel in den Ausbau der Telekommunikationsnetze investieren, wie seit fast 20 Jahren (2001) nicht mehr. Das ist ein positives Signal und zeigt deutlich den Willen aller Akteure gleichermaßen in Stadt und Land eine leistungsfähige und moderne Kommunikationsinfrastruktur vorzuhalten.
Im vergangenen Jahr sind dazu Kooperationen gestartet und Initiativen auf den Weg gebracht worden, die helfen werden, diese hohe Dynamik beim Ausbau der Netze weiter voranzutreiben. Dazu gehört sicherlich die Initiative Fachkräftemangel, deren Ziel es ist, Fachkräfte mit hohen Kompetenzen für die Planung und Durchführung von Breitbandausbauprojekten zu gewinnen und zu sichern. Denn nur mit ihnen kann der Breitbandausbau in dem aktuell notwendigen Umfang gelingen, um den Ausbau, sowohl privatwirtschaftlich als auch gefördert, in der Breite umzusetzen.
Das Miteinander hat sich zu einem entscheidenden Faktor entwickelt: Kooperationen, wie das gemeinsame Glasfaserausbauvorhaben von Telekom und EWE, Zusammenschlüsse wie die Übernahme der Unitymedia durch Vodafone oder neue Angebote wie die Broadband DB mit der Öffnung ihres weit verzweigten Glasfasernetzes entlang der Schienenstrecken stehen alle exemplarisch jeweils als ein Mosaikstein dafür, dass der Ausbau glasfaserbasierender Netze sichtbar voranschreitet. Dies sind zudem wichtige Schritte, um den Ausbau mit LTE- und 5G-Mobilfunk in der Fläche entschieden weiter voranzutreiben. Hierfür hat die Bundesregierung mit der Mobilfunkstrategie das Rahmenwerk geschaffen.
Claudia Boss-Teichmann 19.12.2019

