ProSiebenSat.1 AG: KKR und Permira machen schon mal Kasse und verkaufen acht Millionen Vorzugsaktien
Die ausgesprochen positive Kursentwicklung der ProSiebenSat.1-Aktien im vergangenen Jahr hat dazu geführt, dass sich die beiden Finanz-Investoren KKR Kravis Kohlberg Roberts und Permira nun von acht Millionen Vorzugsaktien trennen wollen. Sie haben ein sogenanntes beschleunigtes Book-Building-Verfahren für den Verkauf dieses Pakets an institutionelle Investoren eingeleitet. Angesichts eines Kurses von ca. 25 Euro pro Vorzugsaktie dürfen die beiden Finanz-Investoren so um die 200 Millionen bekommen.
Diese Summe soll dazu genutzt werden, um Kredite der hochverschuldeten Lavena-Gruppe zurückzuzahlen, in der KKR und Permira ihre Anteile an der Sendergruppe gebündelt haben. Nach dem Verkauf dieser acht Millionen Vorzugs-Aktien (entspricht einem Anteil von 3,7 Prozent am Grundkapital) hält Lavena nach Angaben seiner beiden Gesellschafter 53 Prozent am gesamten Grundkapital, darin enthalten sind 88 Prozent der stimmberechtigten Stamm-Aktien.
Peter Strahlendorf 18.01.2011

