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Telekom, Tele Columbus und NetCologne klagen gegen Unitymedia-Übernahme

17.02.2019 - Die Deutsche Telekom, Tele Columbus und NetCologne haben beim Gericht der Europäischen Union Klage gegen die Übernahme von Unitymedia durch Vodafone eingereicht. Dies bestätigte ein Sprecher des Gerichts gegenüber dem Branchenfachdienst Medienkorrespondenz. "Durch die Fusion von Vodafone und Unitymedia hat sich neben der Telekom eine weitere deutschlandweite Konkurrenz gebildet. Der bisherige Wettbewerb gerät aus unserer Sicht damit in Gefahr", begründete NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel die Klage (siehe auch den Artikel: "NetCologne klagt gegen die Fusion von Vodafone und Unitymedia beim Gericht der Europäischen Union")

Die Fusion war nach ihrem Bekanntwerden im Juli 2019 in der Branche auf breite Kritik gestoßen. Die Telekom befürchtete negative Auswirkungen auf die Medien- und Programmvielfalt, die Branchenverbände BREKO und BUGLAS warnten vor eine Verlangsamung des FTTB-/H-Ausbaus und der FRK vor einer starken Benachteiligung von mittelgroßen Netzbetreibern und mittelständischen Programmanbietern.
 

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