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Vermarkten deutsche Anbieter ihr Breitbandangebot zu schlecht?

27.02.2020 - Warum bleibt die Nutzungsquote von Breitband-Angeboten in Deutschland auf einem geringen Niveau, obwohl die technischen Voraussetzungen ständig ausgebaut und erweitert werden? Laut einer aktuellen Studie der Strategieberatung GP+S Consulting liegen die Gründe in Schwächen bei der Vermarktung: vor allem in den fehlenden Konzepten und eingeschränkten Vermarktungsfähigkeiten vieler Breitband-Anbieter.

Online-Angebote von 115 Breitband-Anbietern untersucht
In der Studie wurden die Online-Angebote von 115 Breitband-Anbietern ausgewertet, darunter auch etliche Stadtwerke mit einem entsprechenden Angebot. Der Fokus der Studie lag auf vier wesentlichen Aspekten: Preisgestaltung, angebotenes Breitbandportfolio, Leistungskomponenten sowie die Qualität der Homepage bzw. der Online-Kommunikation.

Kleinere Anbieter schneiden schlecht ab
Im Vergleich zu den großen und etablierten nationalen Breitband-Anbietern würden die vielfach kleineren regionalen Vermarkter erhebliche Mängel bei der Darstellung und Präsentation ihres Angebots zeigen. Auch bei der Preisgestaltung mangele es an Transparenz, so die Studie. Als Messgröße für diese Vermarktungsschwächen sieht GP+S einen definierten "Reifegrad", der die Qualität der vertrieblichen Prozesse und Methoden sowie aller involvierten Marketingaktivitäten ausdrückt.

Die komplette Studie steht auf der GP+S Homepage zum Download bereit.

 

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