UPC übernimmt Kabel BW
Das Duopol auf der NE 3 und NE 4 im deutschen Kabelmarkt hat sich mit der Übernahme von Kabel BW durch die Liberty Global-Holding (UPC-Gruppe in Europa) gefestigt. Das amerikanische Unternehmen zahlt an den bisherigen KabelBW-Investor EQT rund 3,16 Milliarden EUR.
Die schwedische EQT hatte Kabel BW im Jahr 2006 für 1,3 Mrd. EUR von Blackstone erworben. Anfang März 2011 meldete Kabel BW einen Umsatz von 563 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 316 Mio. EUR. Seit der Übernahme entspräche dies einer Verbesserung um 160 Prozent, so EQT. 2009 hatte Liberty Global bereits für 3,5 Mrd. EUR den Kabelnetzbetreiber Unitymedia gekauft. Mit Kabel BW will der US-Konzern seine Position als zweitgrößter deutscher Kabelanbieter in der NE 3 und bei Hausanschlüsen der NE 4 mit insgesamt rund sieben Millionen Kunden stärken. Branchenführer Kabel Deutschland kommt auf knapp neun Millionen Kunden. Damit verfügt UPC in West- und Süddeutschland sowie der Schweiz und Österreich über einen fast zusammenhängenden Markt mit Unitymedia, Kabel BW, UPC-Cablecom in der Schweiz und UPC-Telekabel in Wien.
Wie schon Unitymedia, kauft Liberty auch Kabel BW überwiegend auf Pump und lädt die Schulden der erworbenen Firma auf, so die Financial Times Deutschland. Liberty agiert dabei wie eine Private-Equity-Gesellschaft, nur dass sie auf Kabel spezialisiert ist. Kabel BWs Nettoschulden, die Ende 2010 rund 1,08 Mrd. EUR betrugen, werden künftig doppelt so hoch sein. Denn für den Kauf stellt ein Bankenkonsortium um Credit Suisse ein Schuldenpaket von 2,25 Mrd. EUR bereit, was dem Siebenfachen des letztjährigen Ebitda von Kabel BW entspricht, ergänzt die Financial Times Deutschland. Die Übernahme bedarf noch der Genehmigung des Bundeskartellamtes.
Die schwedische EQT hatte Kabel BW im Jahr 2006 für 1,3 Mrd. EUR von Blackstone erworben. Anfang März 2011 meldete Kabel BW einen Umsatz von 563 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 316 Mio. EUR. Seit der Übernahme entspräche dies einer Verbesserung um 160 Prozent, so EQT. 2009 hatte Liberty Global bereits für 3,5 Mrd. EUR den Kabelnetzbetreiber Unitymedia gekauft. Mit Kabel BW will der US-Konzern seine Position als zweitgrößter deutscher Kabelanbieter in der NE 3 und bei Hausanschlüsen der NE 4 mit insgesamt rund sieben Millionen Kunden stärken. Branchenführer Kabel Deutschland kommt auf knapp neun Millionen Kunden. Damit verfügt UPC in West- und Süddeutschland sowie der Schweiz und Österreich über einen fast zusammenhängenden Markt mit Unitymedia, Kabel BW, UPC-Cablecom in der Schweiz und UPC-Telekabel in Wien.
Wie schon Unitymedia, kauft Liberty auch Kabel BW überwiegend auf Pump und lädt die Schulden der erworbenen Firma auf, so die Financial Times Deutschland. Liberty agiert dabei wie eine Private-Equity-Gesellschaft, nur dass sie auf Kabel spezialisiert ist. Kabel BWs Nettoschulden, die Ende 2010 rund 1,08 Mrd. EUR betrugen, werden künftig doppelt so hoch sein. Denn für den Kauf stellt ein Bankenkonsortium um Credit Suisse ein Schuldenpaket von 2,25 Mrd. EUR bereit, was dem Siebenfachen des letztjährigen Ebitda von Kabel BW entspricht, ergänzt die Financial Times Deutschland. Die Übernahme bedarf noch der Genehmigung des Bundeskartellamtes.
Wolfgang Posewang 22.03.2011

