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Mobilfunkanbieter reagieren auf Corona

20.03.2020 - Telekommunikationsunternehmen reagieren auf Corona: Mobilfunk-Shops in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zum Großteil geschlossen, einige Unternehmen bieten kostenlose Services für ihre Kunden an.

Deutschland

Shopschließungen:

Die Telekom hat Verkauf und Service in ihren rund 500 eigenen Shops am 18. März eingestellt. Dies betrifft auch die rund 200 Partneragenturen in Deutschland. Die Telekom arbeitet nach eignen Angaben gemeinsam mit den Behörden an einer Lösung, um demnächst einige Shops als Grundversorgung für die Bevölkerung wieder zu öffnen.

Auch bei Vodafone sind die Shops bis auf Weiteres geschlossen. Partneragenturen in einzelnen Bundesländern, die über ihr Geschäft unabhängig bestimmen, entscheiden – bis auf eine konkrete Anordnung der Länder – selbst darüber, wann sie ihre Geschäfte schließen.

Das Gleiche gilt bei Telefónica: Bis auf Weiteres sind alle direkt betriebenen O2-Shops geschlossen, je nach Vorgaben der einzelnen Landesregierungen sind Partnershops unter Umständen weiterhin geöffnet.

Alle Unternehmen verweisen auf Ihre Online-Angebote, Apps und Hotlines.

Telekom:

  • Jeder Mobilfunkkunde erhält bis auf Weiteres zusätzlich 10 Gigabyte (GB) Datenvolumen pro Monat kostenfrei.
  • Die Telekom stellt Unternehmen für 3 Monate kostenlos Office 365 und WebExConferencing Services zur Verfügung, um das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen.
  • Schulen werden cloud-basierte Web Konferenzdienste für 3 Monate kostenlos zur Verfügung gestellt, über die sich Lehrkräfte mit ihren Schüler/-innen und Studierenden austauschen können.
  • Ab dem 24. März erhalten Kunden den neuen Streamingdienst Disney+ 6 Monate kostenfrei.

Telefónica:

  • Für Privat- und Geschäftskunden von O2 sowie Kunden der Zweitmarke BLAU wird die Surf-Geschwindigkeit nach Verbrauch des inkludierten Datenvolumens auf 384 Kbit/s angehoben.

Schweiz

In der Schweiz hat der Bundesrat am 16. März eine schweizweit einheitliche Regelung zur Schließung von Verkaufsstellen beschlossen, davon sind Shops von Telekommunikationsanbietern ausgenommen.

Sunrise:

  • Die 25 wichtigsten Shops bleiben geöffnet.
  • Außerdem gab Sunrise am 20. März bekannt: Keine nationalen Datenlimiten mehr bei Mobilabos: Für die Sunrise Freedom Abos mit einem beschränkten Datenvolumen beim High Speed Internet (z. B. swiss start, swiss call, Young swiss start, Young swiss call, entsprechende B2B-Angebote usw.), bei denen automatisch die Speed Booster Option (CHF 1.20 / Tag) für eine unlimitierte Datennutzung aktiviert wird, ist diese ab sofort kostenlos bis 30. April.
    Alle Glasfaser- und Festnetz-Internetabos von Privat- und SoHo-Kunden mit tiefen Geschwindigkeitsprofilen werden bereits schrittweise auf die bestmögliche Internetgeschwindigkeit angehoben, welche die technischen Gegebenheiten erlauben (gilt bis 30. April). Die Kunden werden per E-Mail oder SMS informiert, sobald ihre Internet-Bandbreite erhöht wurde. Die ersten Kunden wurden laut Sunrise bereits informiert.
    KMU-Kunden erhalten einen kostenlosen Einstieg in eine Kollaborations- und Telefonie-Lösung basierend auf Microsoft Office 365/TEAMS, Sunrise übernimmt die schweizweiten Verbindungskosten für die ersten 3 Monate.

Salt:

  • Schweizweit sind derzeit 20 Salt Stores geöffnet.
  • Vom 18. März bis zum 31. Mai 2020 erhalten alle Salt Business Kunden, die über ein Abonnement mit limitierter Datenpauschale verfügen, vorübergehend kostenlos mobiles Internet innerhalb der Schweiz.

Österreich

Von den am 15. März angeordneten Ladenschließungen der Bundesregierung sind Telekommunikations-Shops ausgenommen.

A1:

  • Die wichtigsten A1 Shops in allen Regionen Österreichs bleiben geöffnet.
  • Gemeinsam mit dem österreichischen Unternehmen eyesone stellt A1 seinen Kunden drei Monate lang eine kostenlose Videokonferenz-Lösung zur Verfügung

Magenta Telekom:

  • Österreichweit bleiben die wichtigsten Shops weiterhin geöffnet.



 

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