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Telecolumbus blickt positiv auf das Geschäftsjahr 2019 zurück

27.03.2020 - Die Tele Columbus AG, einer der führenden deutschen Glasfasernetzbetreiber, hat heute seine vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Darin wird das Jahr 2019 positiv bewertet: alle gesetzten Ziele seien erreicht worden. Wie in 2018 ausgeführt, habe sich die gestiegene Kundenzufriedenheit in einer höheren Vertragsabschlussrate niedergeschlagen und so zu einem stabilen Finanzergebnis geführt. Im Verlauf von 2019 sei erkennbar gewesen, dass der Turnaround stattfindet und erste Früchte trage.

Endkundengeschäft

Im Endkundengeschäft hätten die Maßnahmen zur Verbesserung der Kundenservices und des Netzausbaus im vierten Quartal zu einem starken Anstieg der Kundenzufriedenheit über alle Kontaktkanäle hinweg geführt. Dies habe im vierten Quartal zu einer deutlichen Beschleunigung des organischen Wachstums im Bereich Internet und Telefonie mit zusätzlichen 8.000 Kundenverträgen geführt.

B2B-Aktivitäten

Die B2B-Aktivitäten von Tele Columbus verzeichneten im vierten Quartal 2019 ein zweistelliges Wachstum. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um fast 30 Prozent, was auf die starke Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von PŸUR Business wie B2B-Carrier-Lösungen, Cloud Computing, Outsourcing und Digitalisierung zurückzuführen ist, so das Unternehmen. Mit dem Betrieb eines zweiten eigenen Rechenzentrums seit Oktober sei PŸUR Business auch im Jahr 2020 auf weiteres Wachstum ausgerichtet.

Wohnungswirtschaft

Im wohnungswirtschaftlichen Vertrieb wurde im Verlauf von 2019 eine weitere Stabilisierung der Zahl angeschlossener Haushalte erreicht. Die Kundentreue der Gestattungsgeber hat den besten Wert seit 2017 wiedererlangt. Diese Entwicklung stabilisiere das Kerngeschäft mit der Wohnungswirtschaft, welches die Grundlage des Geschäftsmodells von Tele Columbus darstellt. Erst kürzlich konnte die Verlängerung mit der Leipziger WOGETRA angekündigt werden. Im Rahmen der Vereinbarung wird der WOGETRA zugesichert, dass mehr als 7.000 Wohneinheiten auf FTTB (Glasfaser bis in die Gebäude) aufgerüstet werden.
Timm Degenhardt, scheidender CEO betont: "Das Tempo des Turnarounds ist, angesichts des sehr kritischen Betriebszustands im Jahr 2017, bemerkenswert. Das Unternehmen hat nun Struktur und Stärke, um langfristiges Wachstum zu liefern und zugleich die Chancen auf dem attraktiven FTTH-Markt zu nutzen. Ich möchte allen meinen Kollegen für ihren Beitrag dazu danken und wünsche Dr. Ritz alles Gute für seine neue Rolle."

Dr. Daniel Ritz, seit 1. Februar 2020 CEO der Tele Columbus AG: "Die heutigen Ergebnisse zeigen, dass das Team sichtbare Fortschritte gemacht hat, um den Turnaround zu erzielen. Ich freue mich sehr, an diesem wichtigen Punkt zu Tele Columbus gekommen zu sein und das Unternehmen auf seinem langfristigen Wachstumspfad zu führen. Tele Columbus verfügt über ein sehr robustes Geschäftsmodell, welches es uns ermöglicht, die gegenwärtigen Umstände zu bewältigen."

Rückblick auf das 4. Quartal 2019

Die Investitionen stiegen im vierten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich um 51,8 Prozent auf 52,9 Mio. Euro (einschließlich IFRS 16: 54,1 Mio. Euro, plus 55,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal). Im Fokus standen Kundenprojekte (z. B. Bau und Modernisierung der Netzebenen 3 und 4, CPE usw.) und Projekte in anderen Bereichen, wie hauseigene IT und Modernisierung des Berliner Hauptsitzes des Unternehmens.

3,4 Millionen angeschlossene Haushalte

Zum 31. Dezember 2019 meldete die Tele Columbus AG rund 3,4 Millionen angeschlossene Haushalte. Die Anzahl der rückkanalfähig aufgerüsteten Haushalte am eigenen Netz stieg um 4.000 auf 2,35 Mio. im vierten Quartal 2019. Dies entspricht 69,6 Prozent aller durch Tele Columbus erschlossenen Haushalte. Ende Dezember belieferte das Unternehmen 2,268 Mio. Kunden, was einem Rückgang von 14.000 entspricht. Dabei 2,218 Millionen mit Kabelfernsehen (15.000 weniger als im Vorquartal) und 543.000 mit Premium-TV (2.000 weniger als im Vorquartal), 584.000 mit Internet (5.000 mehr als im Vorquartal) sowie 432.000 mit Telefonie (3.000 mehr als im Vorquartal).

 

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