Eines der größten Einzelprojekte der Telekom: FTTH-Ausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark

%%%Eines der größten Einzelprojekte der Telekom: FTTH-Ausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark%%%


Durch Glasfaserausbau bis ins Haus sollen für 10.000 Anschlüsse Datenraten von bis zu 1 Gbit/s möglich werden. (Foto: Deutsche Telekom)

12.09.2019 - Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Netzausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark gewonnen. Rund 10.000 Adresspunkte, mit Haushalten, Unternehmen und Schulen in sämtlichen 38 Kommunen des Landkreises, sollen einen Glasfaseranschluss bis ins Haus (FTTH) mit Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde im Download erhalten. Beim Heraufladen sind es bis zu 500 Megabit pro Sekunde.

Schwerpunkt des geförderten Glasfaserausbaus sind vor allem bisher unterversorgte Regionen. Laut Informationen des Landkreises Potsdam-Mittelmark werden 50 Millionen Euro investiert, davon rund 47 Millionen Euro als öffentliche Förderung. Alexander Vogler (Leiter Technik OST der Deutschen Telekom) sprach von einem der größten Einzelprojekte, auch im bundesdeutschen Vergleich, welches die Telekom in den nächsten Jahren bearbeitet. Der Ausbau soll in drei Jahren abgeschlossen sein.

Die Telekom wird dafür im Landkreis rund 4.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und fast 500 neue Netzverteiler aufstellen.

"Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein"
"Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot den Landkreis überzeugen konnten", sagt Alexander Vogler, Leiter Telekom Technik Ost. "Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen. Wir zeigen, dass ländlicher Raum und schnelles Internet kein Widerspruch sind. In drei Jahren werden die Bewohnerinnen und Bewohner im Ausbaugebiet des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit Geschwindigkeiten von 1 Gigabit ins Internet gehen können."

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Sie wählt eine Tiefbau-Firma aus und bestellt Material. Parallel dazu holt sie Baugenehmigungen ein. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.

"Glasfaser gibt es nur gemeinsam"
Landrat Blasig macht deutlich, worauf es in den kommenden Monaten ankommt: "Den Bürgerinnen und Bürgern machen wir damit in punkto Telekommunikation das beste Angebot. Entscheidend ist, dass alle Gebäude- und Wohnungseigentümer im Ausbaugebiet von diesem Angebot Gebrauch machen und an diesem Projekt teilnehmen. Mit dieser zukunftsfähigen Infrastruktur hat unser Landkreis die Chance, zu einem der attraktivsten Wohn- und Arbeitsstandorte zu werden." Damit die Telekom zügig ausbauen kann, benötigt sie die Unterstützung der Eigentümer der Immobilien. "Glasfaser gibt es nur gemeinsam" sagt Alexander Vogler. "Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir das schriftliche Einverständnis des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen." Die Eigentümer werden dazu angeschrieben. Dabei gibt es Fristen zu beachten, damit der Glasfaser-Anschluss hergestellt werden kann. Außerdem planen der Landkreis und seine Kommunen, gemeinsam mit der Telekom Info-Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet durchzuführen.



zurück

() 14.09.2019


Printausgabe

Ausgabe: 5/2019
Inhalt
Heft-Archiv
Bestellung
Mediadaten

 

 

Cable!Vision International

Ausgabe: 4/2019
Inhalt