BREKO feiert 20jähriges Bestehen in Berlin

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versprach auf der BREKO-Jubiläumsveranstaltung, sein Ministerium wolle "Serviceministerium" für die Branche sein. (Foto: ET)
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versprach auf der BREKO-Jubiläumsveranstaltung, sein Ministerium wolle "Serviceministerium" für die Branche sein. (Foto: ET)

29.11.2019 - Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) feierte am Donnerstag mit fast 800 geladenen Gästen standesgemäß seinen 20. Geburtstag in den Bolle Festsälen in Berlin. Hochrangige Gratulanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, darunter Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, Telekom-Vorstand Dirk Wössner sowie die Präsidenten der Bundesnetzagentur, des Bundeskartellamts und der Monopolkommission würdigten die Leistungen des Verbandes und seiner Mitglieder beim Aufbau leistungsstarker Glasfaserinfrastrukturen in Deutschland.

Drei Viertel aller BREKO-Carrier planen Kooperationen
Andreas Scheuer sprach ein deutliches Plädoyer: "Natürlich brauchen wir Glasfaser!" und versprach, "Serviceministerium" für die Branche sein zu wollen. Dirk Wössner erneuerte das Angebot der Deutschen Telekom zur Zusammenarbeit: "Der Ausbau von Glasfaser gelingt nur über Kooperationen." Nach Angaben des BREKO werden heute mehr als ein Drittel aller Ausbauprojekte von Mitgliedsunternehmen in Kooperation mit einem oder mehreren weiteren Netzbetreibern realisiert. Für die kommenden fünf Jahre planen sogar fast drei Viertel aller BREKO-Carrier entsprechende Kooperationen beim Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser, so der Verband.

BREKO-Präsident Norbert Westfal betonte: "Damit wir den Glasfaserausbau möglichst schnell und effizient realisieren können, brauchen unsere Mitgliedsunternehmen optimale Rahmenbedingungen – zum Beispiel bei der künftigen Glasfaserregulierung oder den künftigen Förderbedingungen. Hierfür stehen wir der Politik und Institutionen wie der Bundesnetzagentur weiterhin als kompetenter und engagierter Partner zur Seite, der sich mit konstruktiven und fundierten Vorschlägen aktiv miteinbringt." Gemeinsam mit BREKO-Vizepräsident Alfred Rauscher überreichte er dem Bundesverkehrsminister eine symbolische "Glasfaser-Prämie" für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Deutschland. Bereits seit längerem setzt sich der BREKO für Glasfaser-Gutscheine ("Voucher") als Fördermöglichkeit ein, um die Nachfrage nach zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude und bis direkt in die Wohnungen anzukurbeln und so den Glasfaserausbau in Deutschland weiter zu forcieren.

Über den BREKO
Der BREKO wurde am 19. April 1999 von insgesamt 47 Telekommunikationsunternehmen in Bonn gegründet. Zu diesem Zeitpunkt hieß der Verband noch "Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften" – die Umbenennung zum heutigen "Bundesverband Breitbandkommunikation" erfolgte Ende 2005, nachdem der BREKO auch immer mehr große, überregionale Mitgliedsunternehmen für sich gewinnen konnte. Dem BREKO gehören heute 200 Netzbetreiber an, hinzu kommen mehr als 150 assoziierte Mitgliedsunternehmen wie Hersteller, Berater, IT-Systemhäuser etc. Aus dem BREKO-Verband ist mittlerweile der BREKO-Verbund mit BREKO Einkaufsgemeinschaft als Handelsplattform für Glasfaseranschlüsse und BREKO Servicegesellschaft mit der BREKO Tiefbaubörse geworden.



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() 29.11.2019


 

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