COM-IN strebt in Ingolstadt flächendeckenden FTTH-Ausbau innerhalb der nächsten drei Jahre an

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Die Ingolstädter Kommunikationsgesellschaft COM-IN strebt eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur in Ingolstadt an, deren Ausbau innerhalb der nächsten drei Jahre abgeschlossen sein soll. Dabei kommt die Zugangsplattform MileGate von KEYMILE zum Einsatz.

Ziel ist flächendeckender FTTH-Ausbau
2009 beschlossen die Gesellschafter von COM-IN, innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Jahre in Ingolstadt ein flächendeckendes Glasfasernetz zu errichten. Heute sind bereits mehr als zwei Drittel der Gebäude im Stadtgebiet angeschlossen, in den nächsten drei Jahren will man das Ziel eines vollständigen Ausbaus erreichen. Für den Aufbau des Glasfasernetzes nutzt das Unternehmen den IP-MSAN (Multi-Service Access Node) MileGate von KEYMILE und setzt dabei auf aktive Glasfasertechnologie, bei der jeder Teilnehmer über eine eigene Glasfaser angeschlossen wird. Die COM-IN sieht sich mit dieser flexiblen, leistungsfähigen und skalierbaren Punkt-zu-Punkt (P2P)-Netzstruktur bestens für künftige Anforderungen gerüstet.

Der Kommunikationsanbieter hat sein Versorgungsgebiet in 38 Cluster mit vergleichbarer Besiedlungsdichte untergliedert; diese werden seit einigen Jahren schrittweise mit Glasfaser bis in jedes Haus (FTTH) erschlossen. Etwa 11.000 Kunden sind derzeit über Glasfaser bis zum Router angeschlossen und erhalten so einen Internetanschluss mit maximal 500 Mbit/s im Download sowie 50 Mbit/s im Upload sowie Telefon- und TV-Anschluss. COM-IN sendet das Fernsehsignal über eine eigene Glasfaser und betreibt redundant ausgelegte TV-Kopfstationen.

Bis zu 480 Teilnehmer per Glasfaser
In den Point-of-Presences (POPs, Telekommunikationsknotenpunkten) nutzt COM-IN die Zugangsplattform MileGate 2510. Mit 21 Steckplätzen können bis zu 480 Teilnehmer per Glasfaser angeschlossen werden. An Einsatzorten mit einem beschränkten Platzangebot, etwa in Kabelverzweigern oder in Technikräumen, kommen die kleineren Subracks MileGate 2310 und MileGate 2200 zum Einsatz. Sie bieten die gleiche Multi-Service-Flexibilität und eine hohe Portdichte.

"Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für KEYMILE spielte das Lösungsportportfolio, mit dem wir unsere Anforderungen optimal abdecken können und dessen Kosten sehr wettbewerbsfähig sind. Die KEYMILE-Systeme laufen seit vielen Jahren äußerst stabil und zuverlässig und erfordern kaum Wartungs- und Reparaturaufwand“, sagt Stefan Ferstl, IT-Leiter bei COM-IN in Ingolstadt. „Wir fühlen uns bei einem Anbieter mit deutschsprachigem Service und Support, der im Bedarfsfall sehr schnell und flexibel reagieren kann, hervorragend betreut."

Über COM-IN
Die Stadtwerke Ingolstadt beschlossen 1998 den Einstieg in den Telekommunikationsmarkt. Gemeinsam mit drei Ingolstädter Unternehmen wurde die COM-IN Telekommunikations GmbH (comingolstadt) im August 1998 mit einer Mehrheitsbeteiligung der Stadtwerke gegründet. Ziel war der Aufbau eines modernen Kommunikationsnetzes basierend auf Glasfaser. Schnell wurde die comingolstadt als Partner am Markt akzeptiert. Auch nationale und internationale Carrier konnten als Kunden und Kooperationspartner gewonnen werden. Einer der wichtigsten Geschäftspartner ist die AUDI AG. Als zertifizierter Partnerfirmennetzprovider für Lieferanten des Volkswagen-Konzerns liefert die comingolstadt Dienste für den gesamten automotiven Bereich. 2009 beschlossen die Gesellschafter, innerhalb der nächsten zehn Jahre in Ingolstadt ein flächendeckendes Glasfasernetz aufzubauen. Mittlerweile sind mehr als die Hälfte aller Gebäude erschlossen.


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() 17.07.2019


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