
Zwar kann sich die SES darüber freuen, dass deutsche TV-Sender immer noch in SD-Auflösung über Astra 19,2 Grad Ost verbreitet werden, aber die Signalzuführung zu Kabelnetzen via Satellit wird mehr und mehr durch IP abgelöst (Foto: Boeing)
TV-Trends
Dynamischer Wandel in der TV-Branche setzt sich fort
Wohin geht die Reise bei TV-Verbreitung und -Empfang? Marc Hankmann und Dr. Jörn Krieger werfen in der aktuellen Ausgabe von Cable!vision Europe einen kritischen Blick auf Themen, welche die Branche bewegen:
Die TV-Verbreitung in Standard Definition (SD) hält sich, denn das Angebot, auf der Astra-Plattform HD+ die Privatsender kostenpflichtig zu empfangen, wird von den Konsumenten nicht so gut angenommen wie erwartet. Positiv daher für SES Astra: Die Vertragsverlängerungen von Privatsendern zur SD-Verbreitung ihrer Programme über Satellit.
Andererseits gerät die TV-Signalzuführung via Satellit zu den Kabelnetzen unter Druck: M7 wird 2023 die Zuführung via Satellit weitgehend abstellen und auf Zuführung über Glasfasernetze (IP) setzen.
Der Ausbau der Glasfasernetze hat sich im letzten Jahr beschleunigt - welche neuen Chancen eröffnet das für Netzbetreiber, die ein eigenes TV-Angebot aufsetzen wollen?
Weitere Themen sind die Public-Value-Satzung der Landesmedienanstalten und die bisher vergeblichen Versuche der Sender, in Deutschland eine gemeinsame "Super-Mediathek" als Gegengewicht zu den US-Mediengiganten aufzubauen.
Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Printausgabe von Cable!vision Europe 3/2023 zur ANGA COM oder hier online.
Das viel diskutierte Thema FAST-Channels behandelt der Artikel "Werbefinanziert und linear: FAST stellt die TV-Branche auf den Kopf".
Claudia Boss-Teichmann 22.05.2023

